Sonntag war ein richtig schöner Sonnentag. Mir war nicht danach schon wieder in die Stadt zu fahren und mir irgendwas anzuschauen. Deshalb habe ich die meiste Zeit auf der Terasse in der Sonne zugebracht, hab einiges gelesen und später noch einen kleinen Spaziergang zur nächsten Mall gemacht. Wenn man so alleine zu Fuß unterwegs ist, hat man immer das Gefühl, dass einen alle Vorbeifahrenden aus ihren Autos heraus anstarren und sich fragen, warum da jemand läuft und nicht einfach sein Auto nimmt. Zur Mall sind es ungefähr 15 Minuten gemütlicher Fußmarsch. Als ich um 18:00 Uhr dort ankam haben tatsächlich die Geschäfte gerade zu gemacht, so dass ich ein wenig den Glauben an die ununterbrochen amerikanischen Konsummöglichkeiten verloren habe. Ich wurde allerdings noch Zeuge der folgenden Szene:

Das sieht da immer so aus. Die Leute lassen sich da massieren, falls man das nicht so richtig erkennen kann. Sieht manchmal ziemlich schmerzhaft aus. Lustig ist, dass das ganze nicht irgendwie in einem Ladenlokal passiert, sondern mitten in einer Halle der Mall.

Auf dem Rückweg traf ich den Schatten von John Travolta, holter diepolta.

Nichts besonderes, aber doch irgendwie typisch.
Abends noch ein Bier auf der Terasse getrunken und ne Runde Gitarre gespielt. Dann keinen Eintrag im Blog, was auch?
Dann Montag. Ein ganz normaler Arbeitstag. Danach bin ich noch nach Arlington gefahren auf den Arlington National Cemetery. Das ist der wirklich unglaublich riesige Friedhof, auf dem die Amerikaner ihre Helden begraben. Unten sieht man das Denkmal zu Ehren der Soldaten im Krieg um Iwo Jima.

Arlington liegt auf der anderen Seite des Potomac Virginia. Mit der U-Bahn fährt man unter dem Potomac her und ist in ein paar Minuten drüben. Vom Friedhof aus kann man dann auf den District of Columbia (deshalb DC) schauen. Ich wohne übrigens im Bundesstaat Maryland. Unten sieht man den Blick auf die National Mall.

Was einen dann erwartet ist schon ziemlich verstörend. Auf dem Friedhof sind etwa 250.000 Menschen begraben. Und die Grabsteine gehen bis an den Horizont und wenn man danm angekommen ist geht es weiter. Wenn man das so sieht gerät man wirklich ein bisschen ins Grübeln, ob die vielen Toten wirklich sein mussten. Seht einfach selbst, aber aus Film und Fernsehen ist einem das ja auch schon bekannt.




Hier liegt auch JFK mit seiner Familie. JFK ist übrigens nicht der einzige, der mit Angehörigen begraben wurde. Auf vielen der Grabsteine stehen zwei oder mehr Namen. Meistens der Mann auf der einen und seine Ehefrau auf der anderen Seite.

So zum Schluss noch ein bisschen was vesöhnliches. Mein absolutes Lieblingsschild. Was das wohl heißen mag?!?

You all have a good one!
Your WashingtonPoster
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen