Mittwoch, 30. Mai 2007

Nationale Sicherheit II

Potbelly 17th Ecke L Street. Ich überleg gerade, was für einen Smoothie ich mir kaufen soll und entscheide mich zögerlich für Erdbeer-Vanille. Dann passiert wieder mal etwas. In der 17th liegt links das Hotel Mayflower, rechts der Eingang zur Kanzlei. Aus allen Richtungen tauchen Polizeiwagen auf, stellen sich quer und blockieren den Zugang zur 17th. Auf den Bürgersteigen stehen plötzlich weitere Polizeiwagen.


Uniformierte Polizisten in kugelsicheren Westen schwärmen aus und sperren die Straße ab. Gelbe Absperrbänder lassen keinen Zweifel aufkommen. 17th Street has been shut down, ich muss an Gestern denken. Während ich auf meinen Smoothie warte gehe ich kurz raus und fotografiere das Spektakel.


Von innen kann ich sehen, wie eine kleine Gruppe Autos die Zufahrt zum Hotel verlässt. Die Autos sehen wenig repräsentativ aus, keine Staatskarossen oder ähnliches. Mir kommt es vor, als würden die Polizisten vielleicht auch die Tiefgarage räumen lassen. Das kann auf keinen Fall alles gewesen sein. Als ich meinen Smoothie bezahlt habe und wieder auf die Straße komme ist der Spuk fast wieder vorbei.


Die Polizeiautos stehen noch quer, aber das Absperrband wird bereits wieder eingerollt. Passanten strömen die 17th hinauf und erinnern uns daran, dass unsere Mittagspause wohl doch pünktlich beendet werden kann.
Immer im Dienste der nationalen Sicherheit,
Euer WP

Dienstag, 29. Mai 2007

Wie ich einmal vor dem Weißen Haus verjagd wurde...

Heute war ein wunderschöner Sonnentag. 28 Grad, ein kleines Lüftchen und keine Wolke am Himmel. Deshalb saßen wir schon um halb elf im Park vorm Weißen Haus auf einer Bank und redigierten den letzten Vertragsentwurf während Schulklassen für Fotos posierten, Fernsehreporter ihrer Arbeit nachgingen und ein vereinzelter Protestler auf Schildern für den Frieden warb. Irgendwo zwischen intellektueller Hochspannung und halbschattigem Sonnenbad gelang uns spielend ein zufriedenstellender Spagat.
Bis, ja bis ein Ordnungshüter unseren Frieden störte.

"Folks! The Park has been shut down! Leave, now!"

Verwunderte Blicke, Anflüge zivilen Ungehorsams durch Nichtbeachtung, dann doch sittsame Hingabe in das unerklärliche, unabwendbar scheinende Schicksal. Es blieb keine Wahl. Wenige Minuten später, der Park verschwenderisch leer, abgeschirmt von Polizisten. Passanten die nahezu klaglos den Umweg in Kauf nehmen. Wir bleiben kurz, wollen wissen was passiert.
Ein Hubschrauber taucht auf, verschwindet wieder. Sirenen heulen, aber nur der Krankenwagen. Keine Erklärung, keine weiteren Aktionen vorm Weißen Haus. In Washington fragt man nicht warum, man nimmt es halt hin. Die nationale Sicherheit geht vor.


Euer WP

Montag, 28. Mai 2007

Die letzte Woche läuft

Langsam geht meine Zeit hier dem Ende entgegen. Heute hatte ich zum ersten mal das Gefühl ich bin bereits auf der Abschiedsrunde. Also habe ich nochmal vesucht, so viel wie möglich zu sehen. Angefangen habe ich mit dem...


der auch dem Smithonian Institute gehört und deshalb auch kostenlos ist.
Es ist ein sehr schöner Zoo. Die Attraktion sind definitiv die Pandabären. Allerdings war es wahrscheinlich nicht die beste Idee am Memorial Day in den Zoo zu gehen.


Außer mir waren nämlich noch ein paar Leute da.


Bei 30 Grad und hoher Luftfeuchtigkeit hatten die meisten Tiere wenig Lust sich zu bewegen. Die Menschen im Zoo waren etwas aktiver, trugen aber dabei oft Erfrischungsgetränke in der Größe kleiner Bierfässer mit sich herum. Im Bereich des Pandageheges war die Nebelkühlung dann ganz angenehm. Die Pandas haben das auch im Gehege.


So noch kurz ein Elephantenfoto und ein Bild von etwas ...


das aussieht wie ein Hochspannungsmast. Dabei handelt es sich aber um den Orang-Utan-Highway. Der geht über die verschiedenen Gehege und Gehwege und die Orang-Utans können darüber ihren Dschungel wechseln. Die waren heute aber alle zu faul.

Danach bin ich wieder mal ohne Ende gelaufen. Vom Zoo Richtung Osten bis zur Howard Shaw University.


Dann mit der U-Bahn hoch nach Columbia Heigts und per pedes wieder die 14. runter bis zur K Street, rüber zur neunten, dann rechts nach Chinatown und weiter bis zur Union Station. Auf dem Capitol Hill was gegessen und wieder zurück zur National Mall.


Nochmal die Sonne genossen, am White House vorbei wieder zur U-Bahn.


Ist schon lustig wenn man am Washington Monument sitzt und sich die andern Touristen anschaut, die (genau wie ich anfangs) versuchen, den Obelisk von seiner besten Seite zu fotografieren. Ich glaube, Einheimische kommen hier nur zum Joggen vorbei. Natürlich mit iPod im Ohr und ohne den Obelisk eines Blickes zu würdigen. Heute kamen mir zwei Mädels entgegen, die gemeinsam Joggen waren, aber beide ihre iPod-Stöpsel im Ohr hatten.


Ich finde es auf jeden Fall ganz nett, unter den wehenden Flaggen zu sitzen und sich die Gegend anzuschauen.




Das hier oben hat mich irgendwie an Berlin erinnert.


Alles Gute wünscht Euch mal wieder Euer...


WP

Sonntag, 27. Mai 2007

Rolling Thunder

Heute Morgen habe ich den Flying Grill zum Flughafen gebracht. Nach zehn lustigen Tagen war seine Zeit hier leider abgelaufen.
Seitdem ist der Washingtonposter wieder alleine unterwegs.


Washington vibriert heute. In der Stadt halten sich zur Zeit zwischen 50000 und 100000 Biker auf. Die veranstalten traditionell anlässlich des hiesigen Feiertages Memorial Day eine Parade. Das heisst 50000 Motorräder knattern, blubbern und brummen sich um die National Mall.


Also habe ich mich an den Straßenrand gestellt und mir das Spektakel angeschaut.

Etwa eine Stunde habe ich durchgehalten, dann bin ich gegangen. Da war aber die Parade noch nicht zu ende.


Ein unglaublicher Krach!






Die Parade wird abgehalten um die sogenannten POW (prisoners of war) und MIA(missing in action) zu ehren und den Rückhalt für die Armee zu demonstrieren.


Die Leute stehen dann am Straßenrand und klatschen mit den Bikern ab und schwingen amerikanische Fähnchen.


Die Biker selbst sind entgegen ihrer Untersätze durchgehend nicht gerade als Schönheiten zu bezeichnen,




aber es sind durchaus Typen mit Unterhaltungswert und Charisma dabei.



Alle vereint natürlich dieser patriotische Geist und die Freiheit der Landstraße,


wobei bei einigen über die Jahre die Bewegungsfreiheit auf dem Motorrad immer weniger geworden sein dürfte.

Ich nahm mir dann die Freiheit nach Hause zu gehen und mich auszuruhen.

Schöne Grüße,
in memoriam to Flying Grill's visit,
Euer WP

Samstag, 26. Mai 2007

NY in 3.500.000.000 Mio Pixeln

Ausgestattet mit detailliertem Kartenmaterial und ohne Plan fuhren wir los nach New York.


Vorbei an Baltimore und Philadelphia.



Nach etwa 4,5 Std. waren wir dann dort.


Das heißt noch nicht ganz.


Wir hatten die Hoffnung in New Jersey eine Unterkunft zu finden und uns auf Hoboken, Harrison oder Jersey City verlegt.


Bei der Gelegenheit konnten wir dann schon die Skyline genießen.
Letztendlich mussten wir aber in Newark weitersuchn, weil es sonst keine erschwinglichen Unterkünfte gab. Hier haben wir zwar nicht besonders billig gewohnt, dafür hatten wir aber ein sehr ordentliches Zimmer ohne Ekelfaktor.


Abends haben wir etwas zu essen gesucht und uns beinahe noch einen Haarschnitt verpassen lassen. Es gab aber nur eine begrenzte Anzahl Frisuren im Angebot, die Auswahl fiel dementsprechend schwer.


Beim Aussuchen des Essens haben wir uns leichter getan.


Es gab ein brasilianisches All u can eat Buffet. Sehr leckere gebackene Bananen, fritierte Süßkartoffeln und eine Frucht die wohl Yucca genannt wurde. Dazu verschiedene Fleischsorten und Beilagen. Mein letztes Glas Cola (natürlich free Refill) habe ich dann nicht mehr geschafft, weil ich sonst geplatzt wäre.

In unserem Zimmer haben wir uns mental noch auf New York vorbereitet.


Am nächsten Morgen ging es mit dem PATH-Train nach Manhattan.


Nichts kann einen wirklich auf New York vorbereiten.


Schon allein der Unterschied zwischen Washington und New York könnte größer nicht sein. NY ist dreckiger, hektischer und vor allem unglaublich viel größer. Die U-Bahn ist ein Witz. Man hat das Gefühl, dass alles gleich zusammen brechen könnte. Irrsinnigerweise funktioniert sie aber. Vorausgesetzt man findet die Eingänge, die sind nämlich so klein und unscheinbar, dass man sie leicht übersehen kann und wenn von unten Gegenverkehr die Treppe hoch kommt wird es eng.


Wir sind an der 33rd Street ausgestiegen und dann den Broadway über den Times Square hochgelaufen, bis in den Central Park.

Der Park ist wirklich schön und wahrscheinlich das einzige Stück New Yorks, das sehr gepflegt aussieht.


In der Ampel unten hat sich ein Vogel eingenistet.


Wir sind weiter zur Upper Eastside. Da brauchten Flying Grill und Wp eine kleine Pause, die mit vegetarischem Sushi überbrückt wurde.


Mehr Pause war aber nicht drin, es ging gleich weiter so weit die Füße tragen.


Auch das Taxi haben wir uns verkniffen.


Halsstarre und Hochkantfotos waren bald einsetzende Nebenwirkungen.


Dazu war es auch ziemlich warm.


Wir haben uns in die klimatisierte U-Bahn geschwungen und sind in den Süden Manhattans gefahren.


Mit der Staten Island Ferry


ging es

kostenlos von der Südspitze Manhattans

vorbei an der Freiheitsstatue


schwerbewacht

immer weiter weg von Mahnhattan


nach Staten Island und wieder zuück. Von der Fähre ist es dann nicht weit bis zur Wallstreet. Dort bleiben die edelsten Teile des Bullen stets blank poliert. Dafür sorgt zum Beispiel der junge Mann unten.


Wenn man auf dem nächsten Bild genau hinsieht, kann man Flying Grill erkennen.


Weiter zum Ground Zero.


Hier wurden wir dann ganz im Sinne des Freedom of Speech darüber aufgeklärt, dass Rassissmus auch andersrum funktioniert. Die Brüder unten haben an uns Zuschauern kein gutes blondes Haar gelassen.


Vom Ground Zero sieht man nicht viel. Es ist einerseits alles abgesperrt und zum andern ist da einfach nur eine große Baustelle durch welche bereits wieder die U-Bahn fährt.


Weiter ging es dann auf unserem Turbostadtrundgang nach Chinatown


wo es natürlich alles mögliche an Seafood


und Raubkopien zukaufen gab. In einem vietnamesischen Restaurant haben wir dan relativ experimentell gegessen. Sehr interessante Gewürze.


Danach haben wir direkt gegenüber am Eingang von Little Italy eine Prozession gesehen,


die ihren Heiligen durch die Straße getragen hat und


dazu eine Kapelle lustige Musik gespielt hat.

Schönes Spektakel.


Da es drohte langsam dunkel zu werden sind wir wieder in die U-Bahn eingestiegen und zum Rockefeller Center gefahren. Eigentlich wollten wir dem Vorschlag von Riga Thoni folgen und auf den Trump Tower hinauf, aber die Aussichtsplattform dort war leider wegen Renovierung geschlossen.
Vom Top of the Rock bot sich dann aber trotzdem ein atemberaubender Blick.


Oben, der Blick Richtung Norden über den Central Park. Unten Richtung Südosten nach Brooklyn vorbei am Empire State Building.


Dann einfach nur nach Süden nach Lower Manhattan.



Außer uns waren natürlich noch mehr Leute oben, aber es war kein Gedränge oder ähnliches.



So war wenigstens jemand da, der von uns mal ein Bild machen konnte.


Wobei wir die meiste Zeit selbst mit Fotografieren beschäftigt waren.




Die Selbstportraits werden langsam perfektioniert.


Während wir auf den Sonnenuntergang um 8:13 Uhr warteten...


machten wir eben...


noch ein paar Fotos.


Und tatsächlich, pünktlich wie die Bundesbahn ging die Sonne unter.


Das führte dazu, das langsam...

langsam...
langsam...
die Lichter aus den Schatten hervorkrochen.

Bis...
es...

endlich richtig dunkel war.

Das konnte man vom Times Square nicht behaupten.


Um einen herum wuseln die Menschen nur so herum und

man weiß nicht so recht wo man hinschauen soll, weil..

alle paar Sekunden wieder eine andere überdimensionale Werbebande auftaucht.


Das Ganze zu fotografieren ist ein vollkommen hoffnungsloses Unterfangen.


Das musste er (oben) wohl auch einsehen.


Wir haben auch einige Berühmtheiten getroffen, wie z.B.


Spidy


oder Miss Liberty.


Irgendwann sind wir dann an den Ort eines Großeinsatzes der Polizei geraten. Mindestens 30 Polizeiautos standen hier in zwei verschiedenen Straßen auf beiden Bürgersteigen verteilt.


Warum die hier waren hat sich allerdings nicht ermitteln lassen. Die waren auch alle ziemlich relaxt, so dass es nichts dolles gewesen sein kann.


Wir hatten auf jeden Fall genug gesehen und sind noch ein Bier trinken gegangen. Das war allen Unkenrufen zum Trotz mit 5 Dollar relativ günstig. Auch die oft zitierte New Yorker Unfreundlichkeit konnten wir nicht feststellen.




Am nächsten Tag sind wir dann wieder mit der Path gefahren...


direkt nach Brooklyn.



Eigentlich wollten wir auch noch nach Brooklyn weiter rein,


aber wir sind dann auf den Fußweg, der über die Brücke führt und haben dann beschlossen, ganz rüber zu laufen und weiter in Manhattan herumzulaufen. Auf der Brücke begegneten uns so einige lustige Gestalten.


Manchmal auch mehrfach.


Die Bekleidungswahl des Herren in der blauen Badehose machte aber durchaus Sinn, es war nämlich langsam ganz schön warm, 27 Grad.



Und auf der Brücke hat die Sonne uns ganz schön zugesetzt.


Wir sind noch durch Soho, Chelsea und ein paar weiter Viertel gelaufen, aber das würde jetzt langsam zu weit führen.
Auf jeden Fall ging es dann in der Rushhourzeit zurück nach Newark und dann mit dem Auto wieder nach Washington.


Wegen des langen Wochendes war ganz schön viel Verkehr, aber wir hattenes ja nicht sonderlich eilig.




Das reicht jetzt für unseren Ausflug nach NY. Demnächst gibt es wieder Washington.
Euer WP



Dienstag, 22. Mai 2007

Eigentlich ist dem Flying Grill Blog nicht mehr viel hinzuzufügen. Unsere Patyabende in DC waren viel von Warten geprägt.

Die meiste Zeit haben wir damit verbracht in Georgetown die Party zu suchen, was sich als ziemlicher Flop herausstellte. Erst am Dupont Circle wurden wir dann einigermaßen fündig. Auf dem Rückweg fuhr dann zu allem Überfluss kein Bus mehr, was dann durch ein Taxi kompensiert werden sollte. Wie wir später erfuhren dürfen in Maryland aber die Taxis für Leute am Starßenrand nicht anhalten (obwohl sie das für mich schon getan haben).


Weil wir dann zu Fuß nach Hause mussten, war der nächste Tag etwas langsam und wir verlegten uns auf die Taktik, bei den Nachbarn ein wenig zu chillen. Das war wirklich sehr nett. Wir hatten ja während unserer Suche in Georgetown die Party im Nachbarhaus verpasst. Wir kamen so aber in den Genuss der Leftovers. Paula, unten neben mir in der Mitte, hatte Geburtstag. Wir holten also unseren Gebrutstagsbesuch nach und dann: (Originalton, etwa zwei Oktaven höher als normal) "Ohhh, its so good to see you!" Das nennt man eine wirklich nette Begrüßung von jemandem, den man bisher dreimal auf der Straße vorm Haus begegnet ist. Alles in allem auf jeden Fall ein sehr entspannter Nachmittag. Eine Weile Jackass geschaut, Bier getrunken, im Vorgarten Football gespielt und lässige Typen kennengelernt.


Abends haben Grill und ich dann noch eine Runde Bowling gespielt und eine Sightseeing-Tour by night gemacht. Später noch kurz die Aussicht von der Frontporch genossen.

Und dann ab ins Bett.


Ich musste ja Montag arbeiten. Der Montag war dann auch schneller rum als man sich vorstellen kann. Nach der Arbeit haben wir uns am White House getroffen und...


mit den Squirrels gespielt...



Heute musste ich dann wieder durch den Park vorm White House, vorbei an Schachspielern,...

...und Mittagspausengitarrespielern (man achte auf die Kopfhörer, die zur Guitarre führen, sehr rücksichtsvoll)


...zum Treffpunkt am Washington Monument. Dann weiter mit unserem Chevy Impala zum Arlington Cemetary.





Oben am Arlinton Haus wird man mit einer grandiosen Aussicht belohnt, die wohl zu den schönsten in Washington gehören dürfte.

Das geht natürlich nur zu toppen, mit einem schönen Motiv im Vordergrund. Naja, vielleicht beim nächsten Mal.

Zwischendurch kann man sich auch sehr schön ausruhen, ...

wenn man nicht...


Actionselbstauslöserfotos macht.



Anschließend noch der totale Wachwechsel mit Hackenknallen und Salutieren und allem was das militante Herz erfreut.



Zum Schluss geriet der Grill noch beinahe unter die Räder einer Reisegruppe. An der Farbe seines T-Shirts konnte ich ihn aber so gerade eben noch identifizieren.


Seit dem planen wir unseren Morgen beginnenden Trip nach New York. Arg viel mehr, als dass wir dahin wollen wissen wir aber noch nicht wirklich.

Schaun mer mal...

Euer WP

Samstag, 19. Mai 2007

This is not the Jetset, its the old Chevrolet-Set

Zunächst aber mal Sunset. Unten der Sonnenuntergang über Starbucks und der Bagel-City.


Beides Plätze, an die mich eine kleine Fahrradtour nach Rockville geführt hat.



Am Donnerstag, dachte ich erst, der Flying Grill käme doch mit dem Auto, da sich eine eskortiertes Delegation im Affenzahn zum Weißenhaus begleiten ließ. Es sah dann aber doch mehr nach Condi oder Dick oder sonstwem aus. Vielleicht war es auch Wolfowitz, den man nach seinem Abgang bei der Weltbank so schnell wie möglich aus der Stadt schaffen wollte.

Der Grill sollte dann später am Reagan National Airport ankommen.


Die Betonung liegt auf sollte.


Der Washingtonposter hat sogar am Prominentenausgang geschaut, aber kein Flying Grill weit und breit.


Also hat der WP den Grill vorsorglich mal im Flughafen ausrufen lassen und anschließend Himmel und Hölle in Bewegung versetzt, um herauszufinden, ob er im nächsten Flieger sitzt. Ein kleiner feiner Unterschied bei der Formulierung der Frage und der Dritte Airlinmitarbeiter brachte dann Erfolg. Ich konnte keine legale Auskunft darüber erhalten, ob Grill im bereits gelandeten Flieger mitgeflogen ist, mir konnte aber völlig legal mitgeteilt werden, dass Mr. Grill eine Reservierung für den nächsten Flug habe.


Der kam dann auch mit einer weiteren Stunde Verspätung an.


Und wir setzten den Jetset im Chevrolet fort.


Am nächsten Morgen, für den Flying Grill das harte Leben. Wir haben uns gemeinsam ein paar Strafverhandlungen im Superior Court angeschaut und anschließend mit ein paar Bauarbeitern unseren Lunch eingenommen.


Danach bin ich nochmal in die Kanzlei und der Grill ist mit reichlicher Beute von seinen eigenen Erkundungstouren zurück gekommen.


Eine lange Nacht im Kneipenviertel von Adams Morgen wird hier ausgelassen und direkt zum nächsten Morgen gesprungen. Bundeslgafinale in der deutschen Botschaft. Sehr ungewohnt, an einem Samstag Morgen um neun Fußball zu gucken. (Schönen Gruß an die VFB Anhänger unter den Lesern, nicht war Jörg). War echt lustigl. Ich habe in Homer -Simpson-Manier zwei riesige Schoko-Donots gegessen.


Und anschließend mit Grill ordentlich die Kräfte gemessen.

Anschließend haben wir uns die Geortown University angeschaut, wo heute Graduationfeierlichkeiten stattgefunden haben.
Die Nachbarn feiern jetzt Geburtstag und der Flying Grill hat sich nochmal zwei Stündchen hingelegt. Ich hoffe, dass ich ihn noch wach bekomme, damit wir wenigstens noch einen Burger vom Barbecue abstauben können. Vielleicht versuch ich es mal mit dem Kalauer "The Grill is on Fire" ihn zu wecken.

Machts gut und immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel,
WP