Samstag, 26. Mai 2007

NY in 3.500.000.000 Mio Pixeln

Ausgestattet mit detailliertem Kartenmaterial und ohne Plan fuhren wir los nach New York.


Vorbei an Baltimore und Philadelphia.



Nach etwa 4,5 Std. waren wir dann dort.


Das heißt noch nicht ganz.


Wir hatten die Hoffnung in New Jersey eine Unterkunft zu finden und uns auf Hoboken, Harrison oder Jersey City verlegt.


Bei der Gelegenheit konnten wir dann schon die Skyline genießen.
Letztendlich mussten wir aber in Newark weitersuchn, weil es sonst keine erschwinglichen Unterkünfte gab. Hier haben wir zwar nicht besonders billig gewohnt, dafür hatten wir aber ein sehr ordentliches Zimmer ohne Ekelfaktor.


Abends haben wir etwas zu essen gesucht und uns beinahe noch einen Haarschnitt verpassen lassen. Es gab aber nur eine begrenzte Anzahl Frisuren im Angebot, die Auswahl fiel dementsprechend schwer.


Beim Aussuchen des Essens haben wir uns leichter getan.


Es gab ein brasilianisches All u can eat Buffet. Sehr leckere gebackene Bananen, fritierte Süßkartoffeln und eine Frucht die wohl Yucca genannt wurde. Dazu verschiedene Fleischsorten und Beilagen. Mein letztes Glas Cola (natürlich free Refill) habe ich dann nicht mehr geschafft, weil ich sonst geplatzt wäre.

In unserem Zimmer haben wir uns mental noch auf New York vorbereitet.


Am nächsten Morgen ging es mit dem PATH-Train nach Manhattan.


Nichts kann einen wirklich auf New York vorbereiten.


Schon allein der Unterschied zwischen Washington und New York könnte größer nicht sein. NY ist dreckiger, hektischer und vor allem unglaublich viel größer. Die U-Bahn ist ein Witz. Man hat das Gefühl, dass alles gleich zusammen brechen könnte. Irrsinnigerweise funktioniert sie aber. Vorausgesetzt man findet die Eingänge, die sind nämlich so klein und unscheinbar, dass man sie leicht übersehen kann und wenn von unten Gegenverkehr die Treppe hoch kommt wird es eng.


Wir sind an der 33rd Street ausgestiegen und dann den Broadway über den Times Square hochgelaufen, bis in den Central Park.

Der Park ist wirklich schön und wahrscheinlich das einzige Stück New Yorks, das sehr gepflegt aussieht.


In der Ampel unten hat sich ein Vogel eingenistet.


Wir sind weiter zur Upper Eastside. Da brauchten Flying Grill und Wp eine kleine Pause, die mit vegetarischem Sushi überbrückt wurde.


Mehr Pause war aber nicht drin, es ging gleich weiter so weit die Füße tragen.


Auch das Taxi haben wir uns verkniffen.


Halsstarre und Hochkantfotos waren bald einsetzende Nebenwirkungen.


Dazu war es auch ziemlich warm.


Wir haben uns in die klimatisierte U-Bahn geschwungen und sind in den Süden Manhattans gefahren.


Mit der Staten Island Ferry


ging es

kostenlos von der Südspitze Manhattans

vorbei an der Freiheitsstatue


schwerbewacht

immer weiter weg von Mahnhattan


nach Staten Island und wieder zuück. Von der Fähre ist es dann nicht weit bis zur Wallstreet. Dort bleiben die edelsten Teile des Bullen stets blank poliert. Dafür sorgt zum Beispiel der junge Mann unten.


Wenn man auf dem nächsten Bild genau hinsieht, kann man Flying Grill erkennen.


Weiter zum Ground Zero.


Hier wurden wir dann ganz im Sinne des Freedom of Speech darüber aufgeklärt, dass Rassissmus auch andersrum funktioniert. Die Brüder unten haben an uns Zuschauern kein gutes blondes Haar gelassen.


Vom Ground Zero sieht man nicht viel. Es ist einerseits alles abgesperrt und zum andern ist da einfach nur eine große Baustelle durch welche bereits wieder die U-Bahn fährt.


Weiter ging es dann auf unserem Turbostadtrundgang nach Chinatown


wo es natürlich alles mögliche an Seafood


und Raubkopien zukaufen gab. In einem vietnamesischen Restaurant haben wir dan relativ experimentell gegessen. Sehr interessante Gewürze.


Danach haben wir direkt gegenüber am Eingang von Little Italy eine Prozession gesehen,


die ihren Heiligen durch die Straße getragen hat und


dazu eine Kapelle lustige Musik gespielt hat.

Schönes Spektakel.


Da es drohte langsam dunkel zu werden sind wir wieder in die U-Bahn eingestiegen und zum Rockefeller Center gefahren. Eigentlich wollten wir dem Vorschlag von Riga Thoni folgen und auf den Trump Tower hinauf, aber die Aussichtsplattform dort war leider wegen Renovierung geschlossen.
Vom Top of the Rock bot sich dann aber trotzdem ein atemberaubender Blick.


Oben, der Blick Richtung Norden über den Central Park. Unten Richtung Südosten nach Brooklyn vorbei am Empire State Building.


Dann einfach nur nach Süden nach Lower Manhattan.



Außer uns waren natürlich noch mehr Leute oben, aber es war kein Gedränge oder ähnliches.



So war wenigstens jemand da, der von uns mal ein Bild machen konnte.


Wobei wir die meiste Zeit selbst mit Fotografieren beschäftigt waren.




Die Selbstportraits werden langsam perfektioniert.


Während wir auf den Sonnenuntergang um 8:13 Uhr warteten...


machten wir eben...


noch ein paar Fotos.


Und tatsächlich, pünktlich wie die Bundesbahn ging die Sonne unter.


Das führte dazu, das langsam...

langsam...
langsam...
die Lichter aus den Schatten hervorkrochen.

Bis...
es...

endlich richtig dunkel war.

Das konnte man vom Times Square nicht behaupten.


Um einen herum wuseln die Menschen nur so herum und

man weiß nicht so recht wo man hinschauen soll, weil..

alle paar Sekunden wieder eine andere überdimensionale Werbebande auftaucht.


Das Ganze zu fotografieren ist ein vollkommen hoffnungsloses Unterfangen.


Das musste er (oben) wohl auch einsehen.


Wir haben auch einige Berühmtheiten getroffen, wie z.B.


Spidy


oder Miss Liberty.


Irgendwann sind wir dann an den Ort eines Großeinsatzes der Polizei geraten. Mindestens 30 Polizeiautos standen hier in zwei verschiedenen Straßen auf beiden Bürgersteigen verteilt.


Warum die hier waren hat sich allerdings nicht ermitteln lassen. Die waren auch alle ziemlich relaxt, so dass es nichts dolles gewesen sein kann.


Wir hatten auf jeden Fall genug gesehen und sind noch ein Bier trinken gegangen. Das war allen Unkenrufen zum Trotz mit 5 Dollar relativ günstig. Auch die oft zitierte New Yorker Unfreundlichkeit konnten wir nicht feststellen.




Am nächsten Tag sind wir dann wieder mit der Path gefahren...


direkt nach Brooklyn.



Eigentlich wollten wir auch noch nach Brooklyn weiter rein,


aber wir sind dann auf den Fußweg, der über die Brücke führt und haben dann beschlossen, ganz rüber zu laufen und weiter in Manhattan herumzulaufen. Auf der Brücke begegneten uns so einige lustige Gestalten.


Manchmal auch mehrfach.


Die Bekleidungswahl des Herren in der blauen Badehose machte aber durchaus Sinn, es war nämlich langsam ganz schön warm, 27 Grad.



Und auf der Brücke hat die Sonne uns ganz schön zugesetzt.


Wir sind noch durch Soho, Chelsea und ein paar weiter Viertel gelaufen, aber das würde jetzt langsam zu weit führen.
Auf jeden Fall ging es dann in der Rushhourzeit zurück nach Newark und dann mit dem Auto wieder nach Washington.


Wegen des langen Wochendes war ganz schön viel Verkehr, aber wir hattenes ja nicht sonderlich eilig.




Das reicht jetzt für unseren Ausflug nach NY. Demnächst gibt es wieder Washington.
Euer WP



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