Die Vorderseite, die man nur von unten sehen kann, ist ganz nett, die Rückseite sieht allerdings ziemlich eckig und nicht besonders einladend aus.
Unten sieht man dann das Gebäude, in dem sich die Büros und größeren Räumlichkeiten befinden. Sieht ganz schick aus.
Die französische Botschaft ist nicht gerade eine Schönheit. Ich war allerdings vom Kino innerhalb der Botschaft beeindruckt. Die haben tatsächlich ein Kino für vielleicht 60 Leute da drin. Es gab natürlich traditionell Wein und Kultur. Für essen musste man sich allerdings im Vorhinein anmelden. Dann hätte man für 20 Dollar an einem Mehrgängemenü in der Botschaft teilnehmen können.
Symptomatisch war mal wieder sie Szene am Eingang der Botschaft. Das französische Sicherheitspersonal hatte in etwa die Englischkenntnisse eines, sagen wir mal, eines französischen Dorfpolizisten.
Nach der Botschaft erwartete mich dann die Shuttlefalle. Auf dem Hinweg war ich mit dem Linienbus gefahren, die Botschaften hatten aber auch Charterbusse zur Verfügung gestellt, in welche sich dann die Besucher wie Sardinen reinquetschen mussten. Ich hatte leider den Fehler gemacht und mich dazu gequetscht. Im Samstagsnachmittagverkehr hat dann der Bus ohne funktionierende Klimanlage seinen Weg durch Georgetown zur schwedischen Botschaft gesucht. Hätte er uns am Anfang von Georgetown rausgelassen und wir wären gelaufen, dann wären wir zehn Minuten später an der Botschaft gewesen. So standen wir ungefähr 45 Minuten auf der M Street im Stau und kamen nicht mehr vorwärts. Und das alles in der Nachmittagshitze und leicht angeschlagen noch ohne echtes Frühstück.
Wenigstens das Frühstück habe ich nach dem Aussteigen dann aber sofort nachgeholt.
Bei den Schweden ging es dann ziemlich entspannt zu. Man hat die Gäste einfach auf die große Terrasse zur Aussicht eingeladen. Und die Schweden haben ebenfalls schöne Aussicht zu bieten. Direkt unten ist der Hafen, an dem Abends die Leute in den Kneipen sitzen.
Dann war es auch schon fast vier und die Botschaften haben zu gemacht. Ich hab es nur noch in die Räumlichkeiten der EU Kommission reingeschaut, aber die residieren in einem langweiligen Bürogebäude. Hier gab es aber die besten Kugelschreiber. Ich bin also mit meiner Beute von drei Kugelschreibern nach Hause gefahren, um dann mit dem Fahrrad wieder nach Georgetown runter zu rollen. Das Fahrradfahren hat etwa 45 Minuten gedauert. Ich hab mich dann mit ein paar Leuten in einer mexikanischen Kneipe getroffen, wo es noch was zu essen gab und einen Margherita. Dann hat es ziemlich angefangen zu schütten und ich hab mein Fahrrad lieber mit in die U-Bahn genommen. Die letzten 10 Minuten musste ich aber doch durch den Regen fahren und bin ziemlich dreckig geworden.
Am nächsten Tag hat mich das Wetter aber für alles entschädigt. Katharina hatte Simon, Sarah und mich eingeladen sie bei einer Cabriotour zu begleiten.
Also, mit entschlossenem Blick auf nach Annapolis an den Strand.
Wo lang? Etwa Richtung Osten. In der Stadt leichter gesagt als getan, aber irgendwann sind wir in Annapolis angekommen.
Eine ganz niedliche Hafenstadt Stadt, die nur für Marine und Touristen zu bestehen scheint.
Auf dem Boot war es relativ frisch, so dass man sich manchmal lieber in den Windschatten verzogen hat.
Das hier oben ist der Mann, der mit uns sein Fachwissen über Bojen geteilt hat. Ach nee, das war vom Band. Aber der Herr hier oben hat die Sicherheitshinweise am Anfang gegeben und uns darauf hingewiesen, dass Schwimmwesten nur mit Wasser funktionieren.
Unten sitzt der WP, der sich natürlich alles für Euch notiert hat.
Nach 40 Minuten waren wir zurück im Hafen und hatten langsam Hunger. Leider waren die Restaurants alle sehr voll oder hatten keine Tische im freien.
Dort haben wir uns eine weitere Portion Sonne einverleibt und ein nettes Mittagessen.
Oooops, da muss doch aus Versehen meine Kamera losgegangen sein.
Danach wollten wir an den Strand. Dazu mussten wir über den Potomac...
Also ein auf Amerikaner zugeschnittenes, organisiertes Strandvergnügen mit Grill und Angelsee.
Der Strand war zwar nicht karibisch weiß und feinsandig, aber für unsere Zwecke gerade noch ausreichend.
Wir haben uns also zu den überwiegend mexikanisch sprechenden anderen zahlenden Gästen gesetzt. Oder vielmehr gelegt. Der ein oder andere musste hier ein kleines Nickerchen machen.
Und ich konnte mich nicht entscheiden, ob rechts oder links. Das Wasser war aber schon ziemlich kalt.
Etwa eine Stunde und ein paar kleine Umwege später waren wir dann in Alexandria, südlich von Washington in Virginia. Eigentlich kann man sagen, dass das noch zum Stadtgebiet von Washington gehört.
Und ähnlich wie gestern, wird es auch heute...
Ob sich das in der Bilanz des Tages dauerhaft niederschlagen wird ist allerdings noch nicht klar.
Wenn Flying Grill auf dem unteren Bild genau hinschaut, kann er ein Flugzeug sehen, das sich gerade im Landeanflug auf den Reagan National Airport befindet. Auf gleiche Weise wird also auch Grill am Donnerstag nach DC einschweben.
Für mich wird es auch immer später heute und die Bilder nehmen kein Ende.
Ich verabschiede mich mit einem letzten Blick auf die King Street in Alexandria, Virginia. Vielen Dank nochmal Katharina für die nette Einladung, den schönenTag und dass du uns Drei am Ende auch trotz tickender Uhr noch unfallfrei wieder nach Hause gebracht hast.
Schöne Grüße,
Euer WP
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